FREIE PLÄTZE: Noch ein freier Platz

Pädagogisches Konzept


Kinder sind von Hause aus sehr wissbegierig und ständig bestrebt Ihre mentalen und körperlichen Fähigkeiten zu erweitern. Lernen muss nicht von außen an Sie herangetragen werden, Lernen passiert, wenn Kinder die Möglichkeit haben zu Lernen. Sie bringen von Natur aus alles mit um sich neugierig und offen der Umwelt gegenüber zu entwickeln.

Meine Aufgabe umfasst laut Kinder-und Jugendhilfegesetz(§ 22) „die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes“. Wobei Bildung die selbständige Aneignung von Wissen und Fähigkeiten meint. Unter Erziehung versteht man die von Personen unterstützte und stimulierte Anregung zur Selbstbildung. Für mich persönlich steht dabei die Bildung im Vordergrund. So ist es mir sehr wichtig den Kindern die Freiräume und Zeit zu geben um sich selbst auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu machen und sich so selbst ein „Bild“ von der Welt machen können. Diese Art der Herangehensweise eröffnet die Möglichkeit neue Denkmuster zu entwickeln durch Kreativität und neue Lösungswege. So können sie zu kompetenten, selbständigen Erwachsenen heranreifen, die in der Lage sind sich ständig neuen Situationen anzupassen.

Ziel meiner Arbeit ist die verschiedensten Bereiche im Entdecken der Welt zu berühren. Die Bildungsbereiche sind im KiTaG Schleswig Holstein aufgelistet und umfassen folgende Bereiche:

  • Ethik, Religion und Philosophie

  • musisch ästhetische Bildung und Medien

  • Körper Bewegung und Gesundheit

  • Sprache Zeichen/ Schrift und Kommunikation

  • Mathematik, Naturwissenschaft und Technik

  • Kultur, Gesellschaft und Politik

Diese 6 Bereiche werden in vielen täglichen Handlungen absolviert und finden meist auch übergreifend statt, wird z. B. Ein Bild gemalt wird neben musisch ästhetischer Bildung auch Körper und Bewegung geschult und darüber hinaus eventuell auch Zeichen und Schrift. Ziel meiner Arbeit soll es nun sein den Kindern viele Möglichkeiten zu bieten in denen sie dann selbstbestimmt Ihre Lernerfahrung machen können, in denen ich Ihnen dann unterstützend zur Seite stehe.

So ermöglicht der Aufenthalt in der Natur viele Möglichkeiten sich ein Bild von der Welt zu machen, um dann schon fast beiläufig dem Bildungsauftrag gerecht zu werden. Ein Aufenthalt im Freien ohne Konfrontation mit Themenbereichen wie Biologie und Physik ist schlicht unmöglich und man kann die Bildungsbereiche fast nebenher aufgreifen und weiterführend in das Spiel mit einbeziehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist meines Erachtens die Einbeziehung des Kindes in den Alltag. Dies ermöglicht eine präzise Erfassung der Umwelt. Es werden so zum Beispiel naturwissenschaftlichen Kenntnissen wie z. B. Das Datum in einen kulturellen, gesellschaftlichen Kontext transferiert z. B. Geburtstage, Weihnachten, Ostern was dann wiederum mit musisch Ästhetischen Beschäftigungen untermauert werden kann, So das für das Kind nach und nach sich ein ganzheitliches Bild der Welt ergeben kann. So werden Mahlzeiten zum Teil zusammen zubereitet eventuell aus Gemüse oder Obst im Garten, wo der Anbau und die Pflege Bildungsthema sind. Nicht zu vernachlässigen ist die Möglichkeit der Bewegung, die natürlich im Freien am besten gegeben sind. Die Kinder dürfen selbst entdecken und ausprobieren.

Wichtig um dies alles zu ermöglichen ist natürliche eine gute Bindung zum Kind, die Sicherheit, Partizipation und Wertschätzung beinhaltet.



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